Comic-Lesung “Homestories” mit Vina Yun, inklusive Playlist

Foto: Houmer Hedayat

Man nehme den ausgefeilten Musikgeschmack von Vina Yun, ihres Zeichens Journalistin und Redakteurin, ihren ersten Comic Homestories und ihre Fähigkeit, ein Comic als Lesungserlebnis zu inszenieren – und schon hat man ein Event das seinesgleichen sucht. Vina gehört zu den ältesten Kindern der sogenannten Zweiten Generation koreanischer Einwander_innen in Österreich. Homestories ist ihr erster Comic und handelt von der koreanischen Diaspora in Wien. Fiktional-biographisch erzählt der Comic zunächst die Geschichte vom Wien in den 1970er Jahren, als die ersten koreanischen Krankenschwestern als „Gastarbeiterinnen“ nach Österreich kamen und später das Aufwachsen der Kinder dieser Einwander_innen-Generation in dieser Diaspora nach. Die Zeichnungen zu ihren Texten stammen von Tine Fetz, Patu, Moshtari Hilal und Sunanda Mesquita.Read more

CLINCH-Impressionen Tag #2

Ein Tag voller Impressionen und Input, der einem so viele Impulse mit auf den Weg gab, dass man noch ein paar Tage darüber nachdenken kann: Tunay hat ja schon darauf hingewiesen dass uns gestern die volle Ladung Kompetenz entgegenschlug, auch kontrovers Diskutiertes, auch Erntes, auch Lustiges und Schabernack. Wie jeden Tag war Houmer Hedayat für Euch im Pavillon unterwegs und hat Momente fotografisch eingefangen, die wir heute gern mit Euch teilen.

CLINCH-Diskussion: Internationale Perspektiven

Wie wird in Malawi, in Polen, in Großbritannien über Ein- und Auswanderung diskutiert? Mit welchen Ressourcen kann gerechnet werden, wenn es um künstlerische oder kommunale Community-Arbeit geht? Wie sehen Strategien aus, in denen in künstlerischen, aktivistischen oder politischen Zusammenhängen Auseinandersetzungen um sozioökonomische und ideologische Rahmenbedingungen geführt werden?

Podiumsdiskussion mit Naila Ibupoto, Forward Maisokwadzo , Chris Msosa, Nadiah Riebensahm (von links nacht rechts); Foto: Houmer Hedayat

Die knapp zweistündige Diskussion im Pavillon Hannover – geführt auf Englisch mit der Option auf Simultanübersetzung – widmete sich nicht nur regional weiten Feldern, sondern auch unterschiedlichsten Aktivitätsfeldern, die in ganz unterschiedlichen Kontexten operieren. Am Gespräch nahmen Forward Maisokwadzo aus Bristol in Großbritannien, der unter anderem Koordinator des Projekts “Bristol City of Sanctuary” ist, die Künstlerin Naila Ibupoto aus Poznań, Polen und der Poet Chris Msosa aus Blantyre, Malawi teil, die Moderation übernahm die Kulturwissenschaftlerin, Künstlerin und Aktivistin Nadiah Riebensahm.Read more

CLINCH-Gespräch: Decolonize Arts

Foto: Houmer Hedayat

Dekolonialisierung von Kunst und Gesellschaft, die dafür notwendigen Prozesse und Strategien sowie die Möglichkeiten, durch Kunst politisch zu wirken, die Frage nach Herausforderungen, Lösungsstrategien und Utopien – im CLINCH-Gespräch haben sich die Kulturwissenschaftlerin Golschan Ahmad Haschemi, Rapper Camufingo (der auch als Produzent und Toningenieur tätig ist) und die Wiener Künstlerin decolonial_killjoy am Donnerstagabend spannenden Themen zugewandt und den ersten Festivaltag mit wichtigen Fragen ausklingen lassen. Es ging vor allem um Fragen des eigenen künstlerischen Schaffens: Wie ist es, als Schwarze Künstler_in mit dezidiert politischer Message auf eine Gesellschaft zu treffen, die in der Regel keine angemessenen Plattformen für diese Kunst anbietet? Welche Herausforderungen gibt es, wenn es darum geht, Kunst – und auch die eigene Kunst – zu dekolonisieren? Wie geht man mit der Herausforderung um, dass die eigene Kunst nicht – “an und für sich gesehen wird, sondern immer wieder im Zusammenhang mit Identität?” (O-Ton Golschan). Und außerdem: Wie bewältigt man den Spagat zwischen künstlerischer Selbstverwirklichung (in einem Raum, den man sich selber schaffen und autonom halten muss) und Lohnarbeit?Read more

CLINCH-Impressionen Tag #1

Impressionen vom ersten Festival-Abend. Alle Bilder hat der Fotojournalist Houmer Hedayat gemacht, der auch an allen Festivaltagen für Euch fotografieren wird. Bisher haben wir auf den Bühnen begrüßen dürfen:

  • Noah Sow im CLINCH-Format “The Future is…” mit ihrem Vortrag “Erfolgreich rassismuskritisch veranstalten: Herausforderungen, Autonomie, Utopien”. Übrigens: Bis Dienstag, den 6. November, könnt Ihr Euch in Noahs Verteiler eintragen um Links und Infos zum CLINCH-Vortrag zu erhalten. Wo Ihr das findet? Hier.
  • Die Ausstellungseröffnung “Decolonial Love” mit Werken von decolonial_killjoy.
  • Das Live-Konzert von Camufingo.
  • Das Gespräch “Decolonize arts” mit Golschan Ahmad Haschemi, Camufingo und decolonial_killjoy.
Noah Sow bei “The Future ist…” mit ihrem Impulsvortrag “rassismuskritisch veranstalten”. Die internationale Wochen gegen Rassismus findet sie genauso effektiv und sinnhaft wie einen “internationalen Jochen gegen Rassismus”.
Schnappschuss vom Publikum – mit Einverständniserklärung.
Humor als Überlebensstrategie? Es kommt einer_einem in den Sinn wenn man den Anekdoten und Fails lauscht, die Noah Sow erzählt. Eine wichtige Lektion des Vortrags auf jeden Fall: Interessiertes Handeln ≠ Informiertes Handeln – gerade beim Thema Antirassismus.
Eröffnungsrede, unter anderem gemeinsam mit Aktivist_innen der ISD Hannover und Hotspot of Power.
Ausstellungseröffnung: “Decolonial Love” mit Werken von decolonial_killjoy.
Ausstellung “Decolonial Love”
Pavillon-Deko
Live-Konzert mit Camufingo, der später noch im Nachgespräch über “Decolonize arts” mit Golschan Ahmad Haschemi und decolonial_killjoy sprach.
Gespräch “Decolonize arts” mi (v. l. n. r.) Camufingo,t Golschan Ahmad Haschemiund decolonial_killjoy.

CLINCH-Festival: Liveblog und alle Kanäle

Liebe Freund_innen, gleich geht es also gleich los mit der 2018er Ausgabe des CLINCH-Festival! Tunay und ich sind angekommen, haben die Räumlichkeiten inspiziert und werden ab sofort die diversen Kanäle bespielen. Während des Festivals könnt Ihr uns übrigens auch auf Facebook und Instagram folgen. Wir nutzen den Hashtag #clinchfestival.